Digitale Kommunikation Archive - viadoo Digitale Kommunikation Archive - viadoo

Die katholische Kirche im Social Web

Die katholische Kirche in Deutschland hat ein gravierendes Imageproblem. Spätestens jetzt hat sie allen Grund, in einen aktiven Dialog mit ihren Mitgliedern zu treten, um Vertrauen wieder aufzubauen und zu festigen. Über die Hälfte der (Erz-) Bistümer nutzt dazu bereits Social Media – allerdings mit deutlichem Optimierungspotenzial. Eine Bestandsaufnahme von Kirche 2.0.

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Der Nutzen von Social Media

Über den Nutzen von Social Media Marketing bzw. über dessen Return on Investment (ROI) war in unserem DFKOM-Blog bereits mehrfach die Rede. Die einen verwenden ihn, um Investitionen ins Mitmach-Web zu rechtfertigen. Andere stellen die Frage nach dem ROI grundsätzlich in Frage und weisen darauf hin, dass doch auch keiner den ROI von Telefonen messen würde. Jetzt hat die US-Agentur MDG Advertising das Thema in einer Infografik aufbereitet. Ein Ergebnis: für die Marketingleiter (CMO) befragter Unternehmen ist Facebook derzeit die nützlichste Social Media Plattform und sie werden künftig insbesondere in den Ausbau ihrer Aktivitäten auf YouTube, Facebook, in ihrem Blog und auf Twitter investieren. Sie haben den Nutzen von Social Media Marketing für ihr Business längst erkannt.

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Wie Online-Reputation in die Hose gehen kann

Dieses Video „Medienkompetenz Alter Ego“ darf in keiner Social-Media-Schulung fehlen, weshalb wir es immer wieder gerne in den DFKOM-Schulungen verwenden. Auch Eltern und Jugendlichen sei es als Beitrag zur Stärkung der Medienkompetenz sehr ans Herz gelegt. Der Clip macht auf drastische, aber tragisch-komische Art und Weise darauf aufmerksam, wie schnell jungen Menschen das zum Verhängnis werden kann, was sie unbedacht ins Netz stellen:

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5 Gründe warum Inhalte geteilt werden

Social Media kostet Unternehmen nichts. Dieses Gerücht hält sich hartnäckig. Aber es stimmt eben nicht und wir als DFKOM weisen bei unseren Beratungen auch immer wieder darauf hin. Denn Social Media kosten vor allem Zeit: Zeit für Konzepte, Zeit für Ideen, Zeit für Inhalte, Zeit fürs Monitoring, Zeit fürs Vernetzen, Zeit fürs Verbreiten usw. Gerade auf den Content kommt es an. Wer an seinen Ziel- bzw. Interessengruppen vorbei publiziert, kann seine Ziele im Social Web bzw. in den sozialen Medien nicht erreichen. Hier mag es hilfreich sein, einmal nach den Gründen zu fragen, warum wir welche Inhalte verbreiten (teilen). Hier fünf Gründe für Content Sharing:

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„Business Traveller“ Round-Table-Gespräch

Das renommierte Geschäftsreisemagazin Business Traveller veranstaltete kürzlich ein Round-Tabel-Gespräch über das ideale Hotelzimmer (Business) der Zukunft. Gerne folgte DFKOM-Geschäftsführer Dominik Faust der Einladung von Chefredakteur Marc Tügel, um als Vielreisender an dieser Diskussion teilzunehmen. Zu den weiteren Gästen zählten Daniela Schade, Vorstandsmitglied des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR) und Senior Vice President Sales, Marketing & Distribution bei Accor Deutschland, Reinhold Weise (Sprecher der Geschäftsführung der Arabella Hospitality Group GmbH & Co. KG), Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG,  Andreas Neudahm (Inhaber der Neudahm Hotel Interior Design GmbH), Thomas Ansorge (Hotelprüfer im Auftrag des VDR) und Sabine Galas (stv. Chefredakteurin Business Traveller).

Social Media für Hotels

Aus der umfangreichen Diskussion, die die Zeitschrift Business Traveller in ihrer aktuellen Ausgabe (4/11) auf drei Doppelseiten dokumentiert, sei das Thema Social Media für Hotels herausgegriffen. Denn die Hotel- und Gastronomiebranche profitiert besonders von den neuen Möglichkeiten der sozialen Netzwerke. Kaum ein anderes Medium ermöglicht einen unmittelbareren und authentischeren Dialog mit den Gästen. Deren Feedback lässt sich hervorragend nutzen, um den eigenen Service weiter zu optimieren und so die Qualität des eigenen Hauses und mithin die Zufriedenheit der Gäste zu steigern. Dafür können Hotels zum Beispiel auf spezielle Bewertungsportale zurückgreifen. Im Round-Table-Gespräch griff Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG, diesen Punkt auf und fragte: “Aber wie verlässlich sind solche Informationen?” Daniela Schade, Vorstandsmitglied des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR) und Senior Vice President Sales, Marketing & Distribution bei Accor Deutschland, ergänzte: “Man kann da nach dem Mainstream gehen und lässt die besten und die schlechtesten Bewertungen weg und sieht sich an, was die Mehrheit dazu meint. Das gibt ein sehr zuverlässiges Bild.”

Service verbessern via Facebook & Co.

Bewertungsportale sind aber nur eine Möglichkeit, Feedback zu erhalten. Social Media hält diesbezüglich noch viel mehr Optionen parat. Eine davon ist der direkte Dialog mit den Gästen über Facebook-Fanpages oder Twitter. Für DFKOM spielt Service schon immer eine große Rolle – diesen erwarten wir dann auch, wenn wir selbst unterwegs sind: “Ob ich mich ‘nur’ als Gast oder aber als Freund des Hauses fühle, das macht entscheidend viel fürs Wohlbefinden aus”, sagte Dominik Faust und fragte die anwesenden Hotel-Experten denn auch, warum sie die Erfahrungen ihrer Gäste nicht viel öfter in Entscheidungen zur Verbesserung ihrer Serviceangebote einbeziehen würden: “Was mir zum Beispiel wichtiger wäre als so manche Spielerei, das wäre ein Bügelservice, damit ich zum Termin mit einem Hemd ohne Koffer-Knitterfalten komme”, so der DFKOM-Chef. Darauf fragte Otto Lindner: “Das klingt einleuchtend, aber können Sie mir sagen, wie wir das mit einem Preis von in der Regel deutlich unter 100 Euro darstellen sollen? […] Wenn man uns nicht mithilfe des Internets bis zum letzten Cent erpressen würde, dann wären wir auch zu tollen Leistungen in der Lage.” Daniela Schade ergänzte: “In Paris erwartet niemand ein anständiges Hotelzimmer für 80 Euro. Bei uns dürfen es für diesen Preis schon vier Sterne sein.”

Fazit Business Traveller

Die Bedeutung des Service-Themas erkannten alle Diskutanten an. So fasste Marc Tügel, Chefredakteur des Business-Travellers, das Ergebnis des Round-Table-Gesprächs auch wie folgt zusammen: “Die beste Technik taugt nichts, wenn es am Service fehlt.”

Foto: Eva Maierhofer / Layout: Business Traveller