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Wie TV-Anbieter von E-Commerce profitieren

Ein Paradebeispiel für die Annäherung von Medienunternehmen und Markenunternehmen im Zuge der digitalen Transformation ist die ProSiebenSat1 Media SE (P7S1). Die TV-Werbeumsätze des Konzerns umfassen zwar immer noch ein beeindruckendes Volumen, aber die Wachstumsraten in diesem Kerngeschäft sind nur noch im niedrigen einstelligen Bereich. Längst hat sich dagegen das Digitalgeschäft zum Wachstumstreiber etabliert. So stiegen im ersten Quartal dieses Jahres die Umsätze des entsprechenden Segments Digital & Adjacent um 30,4 Prozent auf 138,2 Mio. Euro. Das entspricht 21,1 Prozent des P7S1-Gesamtumsatzes. Höchsten Umsatzanteil am genannten Segment hat das Geschäftsfeld Digital Commerce. Doch was hat der Online-Handel noch mit Fernsehen zu tun? Read more

Raubzug hinter der Paywall – BILD vs FOCUS

Heute übernahm Focus Online eine kostenpflichtige Geschichte von BILD plus auf ihr kostenloses Portal. In der Folge empörten sich Springer-Manager wie Marion Horn: „Shame on you!!“. Diese Praxis trägt dazu bei, ein Geschäftsmodell für den Journalismus der Zukunft mutwillig zu zerstören. Und sich am Ende ins eigene Knie zu schießen.

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Die Paywall ist auf dem Vormarsch

In den USA haben mittlerweile rund 40 Prozent aller Tageszeitungen Bezahlschranken für ihre Web-Inhalte eingeführt. Als Vorbild gilt vielen von ihnen die New York Times, die 2011 mit einem sog. „Metered Model“ an den (Neu-) Start ging. In Deutschland folgte zum Beispiel im Dezember 2012 die Axel Springer AG zunächst mit einem Bezahlmodell für WELT-Online und dann im Juni dieses Jahres mit einem sog. „Freemium Model“ für BILD-Online (BILDplus). Andere, vor allem lokale Titel, hatten hierzulande schon früher Bezahlschranken etabliert. Bis Ende November 2013 haben nach Angaben des BDZV 66 deutsche Zeitungen Paywalls errichtet, 47 davon wählten dazu die Freemium-Variante. Die Erkenntnis, dass es ökonomischer Unsinn ist, journalistisch hochwertigen und teuer bezahlten Content kostenlos im Netz zu verstreuen, setzt sich in den Medienhäusern also durch. Freilich in unterschiedlichen Ausprägungen und Geschwindigkeiten.

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