Personalisierung in der Kommunikation - viadoo Personalisierung in der Kommunikation - viadoo

Logistischer Maßanzug für „Sissi“ und LTOs

Wohin mit den Daten? Das fragen sich angesichts des ständig wachsenden Datenaufkommens immer mehr Unternehmen. Eine Lösung bietet die Schatzkammer der deutschen Filmgeschichte. Wo die Originalbänder von „Sissi“ & Co. sicher und gleichmäßig klimatisiert lagern, ist auch Platz zur externen Archivierung digitaler Datenträger wie LTOs. Wir haben uns das Hochsicherungslager einmal näher angesehen.

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Internet World: Wo Medien noch lernen können

Auf der Internet World 2016 war die Personalisierung wieder ein Top-Thema. Für Marken ist es schon lange relevant, insbesondere in der Industrie 4.0. Aber ist Personalisierung und die damit verbundene Losgröße 1 ein Thema für Medien, die eigentlich Massen adressieren? Bei der Antwort muss man differenzieren: Zeitungsverlage, Publikumszeitschriften, aber auch Hörfunk- und Fernsehanstalten wollen mit ihren Angeboten ganz sicher ein breites Publikum erreichen. Fachmagazine und andere Spartenanbieter grenzen ihre Zielgruppen dagegen deutlicher ab. Allerdings stimmt auch das nur bedingt. Denn Dank der Digitalisierung können sogar journalistische Massenangebote personalisiert werden. Leider klappt das bezogen auf den Rezipientenmarkt noch nicht so gut wie sonst im eCommerce. Diesbezüglich können Medien noch von Marken lernen. Das hat nicht zuletzt die eCommerce-Messe Internet World in dieser Woche gezeigt.

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Für integrierte Kommunikation 4.0 gerüstet?

In Aserbaidschan sucht ein Mann im Internet eine große Charge eines hochwertigen Industrieproduktes. Auf der Website eines Mittelständlers in Deutschland wird er fündig. Er nimmt Kontakt auf. Per Twitter. Auf Türkisch. Zur gleichen Zeit bringt eine Tierschützerin in den USA das hochwertige Industrieprodukt aus Deutschland mit der Tötung vom Aussterben bedrohter Tierarten in Verbindung. In den sozialen Netzwerken braut sich große Gefahr für die Reputation der renommierten Firma zusammen. Fatal: Weder vom winkenden Großauftrag noch vom anschwellenden Shitstorm bekommt der Mittelständler etwas mit. Es ist Wochenende. Pressestelle, Marketing, Vertrieb, Kundenservice und andere Abteilungen sind nicht besetzt. Und selbst wenn sie besetzt wären, würden ihre klassische Struktur und ihre Ausstattung nicht für die integrierte Kommunikation 4.0 passen.

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Tradierte Geschäftsmodelle der Onlinewerbung bröckeln

Eine der ältesten Schnittmengen zwischen Medien und Marken ist die Werbung: Marken schalten Anzeigen in Medien. Für den TV-Bereich haben wir diesen Zusammenhang am Beispiel E-Commerce bereits dargelegt. Im einstigen Print-Bereich hat sich die Werbung ab 1995 auf den Online-Bereich ausgedehnt bzw. dorthin verlagert, was zu einem Umsatzeinbruch beim analogen Anzeigengeschäft führte. Die Entwicklung war nachvollziehbar, denn die Vorteile der Onlinewerbung liegen auf der Hand: multimediale Optionen (neben Text und Bild auch Audio und Bewegtbild), höhere Reichweiten, bessere Evaluierungsmöglichkeiten (Messen von Sichtbarkeit, Klickraten etc.) – zumindest bei Direct-Buy-Ads. Doch die dahinter liegenden Geschäftsmodelle bröckeln. Immer mehr Menschen wollen – insbesondere auf ihrem Smartphone – keine Display-Ads mehr sehen. Ad-Blocker machen Medien das ohnehin nicht mehr so leichte Business zusätzlich schwer. Auf der anderen Seite sind Marken zunehmend verunsichert, weil Programmatic Ads über Bots in betrügerischer Absicht fehlgesteuert werden und auch deshalb nicht mehr die Zielgruppen erreichen, für die sie bezahlt haben. Das Anzeigengeschäft steckt in einer schweren Krise, wie zuletzt der Vorstand von Hubert Burda Media, Philipp Welte, in einem Brief an die Mitarbeiter bestätigte. Doch wie können Medien ihren hochwertigen Content künftig noch vermarkten?
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