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Zur Zukunft der Zeitung – Eine Bestandsaufnahme

Vor rund zehn Jahren war die Aufbruchstimmung bei der Financial Times Deutschland unter Chefredakteur Christoph Keese in Hamburg hinsichtlich der Zukunft der Zeitung und des Newsroom bleiben groß. Jetzt wird das Blatt eingestellt, was deutlich macht, dass der Bedeutungsverlust von Print eine der großen Herausforderungen ist, denen sich Medienschaffende seit geraumer Zeit stellen müssen. Wer die Lage in den vergangenen Jahren in den USA verfolgt hat, den konnten die jüngsten Entwicklungen hierzulande, dem mit Abstand größten Zeitungsmarkt in Europa (über 10 Mrd. USD Umsatz), nicht sonderlich überraschen. Erstes großes Opfer war dort im Jahre 2009 die „Rocky“ (Rocky Mountain News) mit einer Auflage von zuletzt rund 200.000 Exemplaren. Die damals größte und mit 150 Jahren älteste Tageszeitung Denvers war mit 130 Mio. USD Schulden nicht mehr wirtschaftlich. So erging es sehr vielen US-Zeitungen, wie Newspaper Death Watch belegt. Auch hierzulande hält die Zeitungskrise an, wie die Frankfurter Rundschau oder die Junge Welt zeigen. Doch wie sieht die Zukunft der Zeitung aus?

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Trimediale Antworten auf geänderte Mediennutzung

Während eines Face-to-Face-Gesprächs ins Smartphone tippen? Kein Problem, sagen fast 45 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland, so Prof. Dr. Boris Alexander Kühnle von der Hochschule für Medien in Stuttgart. Während “Digital Immigrants” solch ein Verhalten als unhöflich ablehnen, ist dieser Umgang mit den neuen mobilen Medien für viele junge Leute völlig selbstverständlich. Sie sitzen auch kaum noch vor dem Fernseher, um sich zu einer vorgegebenen Uhrzeit aktuelle Informationen anzuschauen. Das ist unter den Jungen ebenso passé wie die Mono-Nutzung eines Mediums. Wer aus dieser Generation fern sieht, der twittert gleichzeitig oder surft auf dem Tablet nach Zusatzinfos. Das Medienverhalten der jungen Nutzer hat sich verändert. Organisationen, die diese Gruppe via TV, Radio, Web und Print weiter erreichen wollen, müssen sich auf die neue Mediennutzung umstellen. Und zwar schnell.

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Innovatives System steuert Cross-Media-Workflow

Eine wichtige technische Voraussetzung für systematisches crossmediales redaktionelles Arbeiten ist eine datenbankgestützte Themen- und Terminplanung. Eiens davon ist das System „Desk-Net“, das unter anderem von der Neuen Züricher Zeitung (NZZ), der WAZ-Mediengruppe und der Mediengruppe Main-Post eingesetzt wird. Das Tool unterstützt Redakteure dabei, ihre Cross-Media-Arbeitsabläufe zu steuern und dadurch den Publishing-Prozess zu beschleunigen. So können Themen zentral koordiniert und Termine umfassend geplant werden. Da das System webbasiert ist, kann darauf auch von unterwegs zugegriffen werden, was wiederum die Effektivität redaktioneller Abläufe erhöht. Außerdem dient „Desk-Net“ dazu, angestellte und freie Mitarbeiter zu koordinieren. 

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Die drei Dimensionen der Crossmedialität

Die medienübergreifende Kommunikation ist eine Kernkompetenz unseres Unternehmens. Die Faszination dafür reicht zurück bis in die 80er Jahre als man zum Beispiel einen Commodore C64 mittels Akustikkoppler mit anderen Rechnern verbinden konnte. Das war noch vor der Entwicklung des World Wide Web. Das waren erste crossmedialen Schritte in der Kommunikation über Print (Briefe), Telefon und Computer. Wir von DFKOM beraten Organisationen hinsichtlich des sinnvollen Einsatzes und der Verknüpfung von Medien aller Art. Erst in der vergangenen Woche konnten wir einen crossmedialen Workshop mit Redakteuren eines Medienhauses durchführen, das über eine Print-, eine Fernseh-, eine Radio- und eine Internetredaktion verfügt.

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