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Das können Zeitungen von Fachmedien lernen

Gabor Steingart vom Handelsblatt und Béla Anda von der BILD erklären Politikern und Wirtschaftsbossen morgens die Welt. Sebastian Turner vom Tagesspiegel lässt regelmäßig Politik-Entscheider in Berlin informieren. Ines Pohl baut mit ihrem Team eine taz Wochenzeitung. All diese Maßnahmen sind mehr oder weniger von Fachmedien abgeschaut und bieten Zeitungen neue Geschäftsmodelle.

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Raubzug hinter der Paywall – BILD vs FOCUS

Heute übernahm Focus Online eine kostenpflichtige Geschichte von BILD plus auf ihr kostenloses Portal. In der Folge empörten sich Springer-Manager wie Marion Horn: „Shame on you!!“. Diese Praxis trägt dazu bei, ein Geschäftsmodell für den Journalismus der Zukunft mutwillig zu zerstören. Und sich am Ende ins eigene Knie zu schießen.

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Die Paywall ist auf dem Vormarsch

In den USA haben mittlerweile rund 40 Prozent aller Tageszeitungen Bezahlschranken für ihre Web-Inhalte eingeführt. Als Vorbild gilt vielen von ihnen die New York Times, die 2011 mit einem sog. „Metered Model“ an den (Neu-) Start ging. In Deutschland folgte zum Beispiel im Dezember 2012 die Axel Springer AG zunächst mit einem Bezahlmodell für WELT-Online und dann im Juni dieses Jahres mit einem sog. „Freemium Model“ für BILD-Online (BILDplus). Andere, vor allem lokale Titel, hatten hierzulande schon früher Bezahlschranken etabliert. Bis Ende November 2013 haben nach Angaben des BDZV 66 deutsche Zeitungen Paywalls errichtet, 47 davon wählten dazu die Freemium-Variante. Die Erkenntnis, dass es ökonomischer Unsinn ist, journalistisch hochwertigen und teuer bezahlten Content kostenlos im Netz zu verstreuen, setzt sich in den Medienhäusern also durch. Freilich in unterschiedlichen Ausprägungen und Geschwindigkeiten.

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„Our print product will derive from the web offering“

Die Gruner + Jahr AG & Co KG transformiert sich unter Julia Jäkel von einem Zeitschriftenverlag zu einem Inhalte-Haus. Die Axel Springer AG setzt unter Mathias Döpfner weiter konsequent ihren Digitalisierungskurs fort. Und die Financial Times Ltd. baut unter Lionel Barber ihre FT-Printausgabe zu einer globalen Beilage für Online-First-Inhalte aus. Das sind nur drei Entwicklungen der vergangenen Wochen und Monate, mit denen große Medienhäuser auf die geänderte Mediennutzung reagieren. Welche komplexen Konzeptionen hinter solchen Unternehmensstrategien moderner Medienhäuser stecken, zeigt ansatzweise und beispielhaft Auszüge einer aktuellen E-Mail von FT-Chef Lionel Barber an seine Mitarbeiter:

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Qualitätsjournalismus im Digital Media Zeitalter

Die Frage nach der Qualifikation von Journalisten und damit nach der Qualität journalistischer Produkte müssen sich Medienverantwortliche im Wandel der Zeiten immer wieder neu stellen. Gerade im Digital Media Zeitalter ist diese Frage entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Zeitschriften- und Zeitungsverlagen bzw. von trimedialen oder quattromedialen Medienhäusern. Nach Überzeugung der renommierten Axel Springer Akademie, die der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Dr. Mathias Döpfner, 2006 als „die erste Adresse für eine moderne, medienübergreifende Journalistenausbildung in Deutschland“ bezeichnete, müssen erfolgreich arbeitende Journalisten mindestens drei Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen über ein üblicherweise in einem Studium erworbenes Fachwissen verfügen, sie sollten mindestens eine Fremdsprache fließend sprechen und sie müssen „ein in einer praktischen Berufsausbildung geformtes und geschultes Talent nachweisen“. Damit wird schon deutlich, dass die Qualifikation von Journalisten mehr umfasst als nur die reine journalistische Ausbildung. Dennoch muss diese im Mittelpunkt der Betrachtungen eines jeden Medienverantwortlichen stehen. Dabei erscheinen drei Qualitätskriterien in der Journalistenausbildung besonders relevant:

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