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Die neuen Intermediäre im Online-Autohandel

In der Startup-Szene der Silicon Valleys dieser Welt gilt das Motto „Cut out the middle man“. Damit wird der disruptive Prozess umschrieben, bei dem junge Unternehmen mit ihren Entwicklungen bestimmte Glieder von Wertschöpfungsketten überflüssig machen (Disintermediation). Im Gebrauchtwagenmarkt gibt es einen gegenläufigen Trend: Immer mehr Online-Plattformen schieben sich zwischen Käufer und Verkäufer, um ein Stück des Kuchens abzugreifen. Es sind die neuen Intermediäre im Online-Autohandel. Ihr Geschäftsmodell ist eines der beliebtesten und am meisten verwendeten im eCommerce.

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Paid Content in der Zwickmühle

Mit dem Paid Content ist das so eine Sache: Einerseits sehen viele Verlage in Paywalls und kostenpflichtigen Apps neue Geschäftsmodelle, um ihre teuer produzierten Inhalte auch digital vertreiben zu können. Andererseits reduzieren Verlage mit Bezahlschranken die Reichweiten ihrer News-Seiten, was unmittelbare Auswirkungen auf die Vermarktung ihrer dortigen Werbeinventare hat. Hinzu kommt, dass immer mehr Verlage Content in soziale Netzwerke einstellen, was wiederum Konsequenzen für die Zugriffszahlen auf ihre News-Seiten hat. Und als wäre diese Zwickmühle nicht komplex genug, sind die Bezahlangebote der Verlage oft nicht wirklich nutzerfreundlich.

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Internet World: Wo Medien noch lernen können

Auf der Internet World 2016 war die Personalisierung wieder ein Top-Thema. Für Marken ist es schon lange relevant, insbesondere in der Industrie 4.0. Aber ist Personalisierung und die damit verbundene Losgröße 1 ein Thema für Medien, die eigentlich Massen adressieren? Bei der Antwort muss man differenzieren: Zeitungsverlage, Publikumszeitschriften, aber auch Hörfunk- und Fernsehanstalten wollen mit ihren Angeboten ganz sicher ein breites Publikum erreichen. Fachmagazine und andere Spartenanbieter grenzen ihre Zielgruppen dagegen deutlicher ab. Allerdings stimmt auch das nur bedingt. Denn Dank der Digitalisierung können sogar journalistische Massenangebote personalisiert werden. Leider klappt das bezogen auf den Rezipientenmarkt noch nicht so gut wie sonst im eCommerce. Diesbezüglich können Medien noch von Marken lernen. Das hat nicht zuletzt die eCommerce-Messe Internet World in dieser Woche gezeigt.

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Medien-App Bohème liefert Content ins Café

„Wir arbeiten nicht mit Startups zusammen!“ „Euer Vertriebsmodell ist zu kompliziert!“ Mit solch ernüchternden Reaktionen großer deutscher Medienhäuser war Amadeo Gaigl konfrontiert, als er vor einem Jahr erstmals seine Idee präsentierte. Dabei hatte der 33-jährige Physik-Ingenieur etwas im Gepäck, wonach Produktentwickler moderner Verlage seit Jahren fieberhaft suchen: Eine attraktive Lösung für den digitalen Vertrieb hochwertiger journalistischer Produkte, die zur Markenbindung beiträgt. Weil er fest an das Konzept glaubte, ließ er sich von den anfänglichen Absagen nicht beirren. Mit guten Argumenten, Charme und Beharrlichkeit gelang es ihm schließlich, die Süddeutsche Zeitung, den Münchner Merkur und die tz sowie Zeitschriften aus dem WEKA Fachverlag für sein E-Commerce Startup zu gewinnen. Schon bald werden Titel aus dem Inhaltehaus Gruner + Jahr und der Bauer Media Group folgen. Die Idee: Die Location Based Reading App Bohème.

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Tradierte Geschäftsmodelle der Onlinewerbung bröckeln

Eine der ältesten Schnittmengen zwischen Medien und Marken ist die Werbung: Marken schalten Anzeigen in Medien. Für den TV-Bereich haben wir diesen Zusammenhang am Beispiel E-Commerce bereits dargelegt. Im einstigen Print-Bereich hat sich die Werbung ab 1995 auf den Online-Bereich ausgedehnt bzw. dorthin verlagert, was zu einem Umsatzeinbruch beim analogen Anzeigengeschäft führte. Die Entwicklung war nachvollziehbar, denn die Vorteile der Onlinewerbung liegen auf der Hand: multimediale Optionen (neben Text und Bild auch Audio und Bewegtbild), höhere Reichweiten, bessere Evaluierungsmöglichkeiten (Messen von Sichtbarkeit, Klickraten etc.) – zumindest bei Direct-Buy-Ads. Doch die dahinter liegenden Geschäftsmodelle bröckeln. Immer mehr Menschen wollen – insbesondere auf ihrem Smartphone – keine Display-Ads mehr sehen. Ad-Blocker machen Medien das ohnehin nicht mehr so leichte Business zusätzlich schwer. Auf der anderen Seite sind Marken zunehmend verunsichert, weil Programmatic Ads über Bots in betrügerischer Absicht fehlgesteuert werden und auch deshalb nicht mehr die Zielgruppen erreichen, für die sie bezahlt haben. Das Anzeigengeschäft steckt in einer schweren Krise, wie zuletzt der Vorstand von Hubert Burda Media, Philipp Welte, in einem Brief an die Mitarbeiter bestätigte. Doch wie können Medien ihren hochwertigen Content künftig noch vermarkten?
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