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Print fetzt oder: Auf eine Melange mit Medien

Tu felix Austria lectita! Du, glückliches Österreich, lies eifrig! Das braucht man den deutschen Nachbarn gar nicht ans Herz legen, denn sie tun es schon. Österreich hat die höchste Zeitungsdichte in der Europäischen Union. Damit das so bleibt, hat der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) in dieser Woche eine Marketing-Aktion zum Ausbau der Markenbindung und Markentreue durchgeführt. Und zwar in Locations, die man getrost als österreichische Institutionen bezeichnen kann, nämlich in rund 90 Wiener Kaffeehäusern. Die Gäste dort finden noch bis morgen ein besonders vielfältiges Angebot in Form von insgesamt 35 Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Magazinen. Außerdem organisierte der Verlegerverband drei hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen, um die Debattenkultur zu pflegen, wie es heißt. Andreas Csar, Pressesprecher des VÖZ, erläuterte gegenüber viadoo die innovative Aktion:

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Paris: Wir müssen unsere Freiheit vermarkten

Nein, Du kannst auf einem Marketing-Portal nicht über die jüngsten Anschläge von Paris schreiben. Das dachte ich zunächst. Doch dann las ich von Maud Serrault, der 37-jährigen Marketing- and E-Commerce-Chefin der Hotelkette Best Western in Frankreich. Bis vergangenen Freitag war sie quasi eine von uns. Ein Mitglied der europäischen Marketing-Community. Während des Konzerts im Bataclan wurde sie brutal aus dem Leben geschossen. Der Terror ist also ein Thema für uns.

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Medien graben Agenturen das Wasser ab

Auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen etablieren immer mehr klassische Medienunternehmen Kreativabteilungen für ihre Werbekunden. Das Angebot reicht vom Erstellen multimedialer Corporate Publishing Produkte über Live-Events bis hin zu komplexen Online-Werbeformaten und App-Entwicklungen. Damit begeben sie sich in den Wettbewerb mit Werbeagenturen, PR-Agenturen, Marketing-Agenturen, Eventagenturen, Internetagenturen. Sie tun das nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. Sondern auch, weil die tradierten Geschäftsmodelle der Online-Werbung bröckeln und sie unzufrieden mit den Lösungsangeboten so mancher klassischer Agenturen sind.

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24hBILD bei Periscope wirft Fragen auf

Er hat es genossen. Das konnte man sehen. Seit heute Morgen führte Kai Diekmann die Welt bzw. die in Spitzenzeiten knapp über 1.000 Periscope-Nutzer durch sein Reich. Noch bis morgen Früh um 6:30 Uhr läuft das Experiment 24hBILD bei Periscope. Dabei werden den Nutzern 24 Stunden lang Einblicke in die Arbeit von Deutschlands größter Tageszeitung gewährt. Höhepunkte des Vormittags waren die Chefredakteurs-Konferenz, die anschließende Blattkritik und schließlich Diekmanns Entschuldigung in Sachen #BILDnotwelcome. So weit, so gut? Nicht ganz!

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Tradierte Geschäftsmodelle der Onlinewerbung bröckeln

Eine der ältesten Schnittmengen zwischen Medien und Marken ist die Werbung: Marken schalten Anzeigen in Medien. Für den TV-Bereich haben wir diesen Zusammenhang am Beispiel E-Commerce bereits dargelegt. Im einstigen Print-Bereich hat sich die Werbung ab 1995 auf den Online-Bereich ausgedehnt bzw. dorthin verlagert, was zu einem Umsatzeinbruch beim analogen Anzeigengeschäft führte. Die Entwicklung war nachvollziehbar, denn die Vorteile der Onlinewerbung liegen auf der Hand: multimediale Optionen (neben Text und Bild auch Audio und Bewegtbild), höhere Reichweiten, bessere Evaluierungsmöglichkeiten (Messen von Sichtbarkeit, Klickraten etc.) – zumindest bei Direct-Buy-Ads. Doch die dahinter liegenden Geschäftsmodelle bröckeln. Immer mehr Menschen wollen – insbesondere auf ihrem Smartphone – keine Display-Ads mehr sehen. Ad-Blocker machen Medien das ohnehin nicht mehr so leichte Business zusätzlich schwer. Auf der anderen Seite sind Marken zunehmend verunsichert, weil Programmatic Ads über Bots in betrügerischer Absicht fehlgesteuert werden und auch deshalb nicht mehr die Zielgruppen erreichen, für die sie bezahlt haben. Das Anzeigengeschäft steckt in einer schweren Krise, wie zuletzt der Vorstand von Hubert Burda Media, Philipp Welte, in einem Brief an die Mitarbeiter bestätigte. Doch wie können Medien ihren hochwertigen Content künftig noch vermarkten?
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